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Evang. Kinder- und Jugendwerk
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Kinderkirchentag 2015

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Bericht vom Heidelberger Kinderkirchentag am 25. Oktober 2015

Brrrrrhhhhhhhhh. Lautes dröhnen dringt sonntags kurz nach zehn aus der Heiliggeistkirche. Bauarbeiten zu solch ungewohnter Zeit? Das kann doch nicht sein. Habe ich mit der Zeitumstellung vielleicht sogar im Tag geirrt? Nach Gottesdienst klingt es jedenfalls nicht.

Als ich die große Portaltür öffne, stehen ein Dutzend Kinder und etliche Erwachsene um einen Tisch. Aufgeregt und voller Erwartungen warten sie darauf, durch die geschlossene Glastür in die große Kirche kommen zu können. Doch vorher fragen drei Frauen mit einem roten Kindergottesdienst-Schal um den Hals die Kinder nach dem Namen und der Klasse.

Dann geht es endlich los und wir kommen dem Brummen immer näher. Vorbei an zwei langen festlich gedeckten Tafeln mitten im Kirchenschiff geht es nach vorne in den mit Luftballons und Transparenten gestalteten Altarraum. Als sich mein Blick nach links wendet, entdecke ich den Grund für den Lärm in der Kirche: eine große blaue Hüpfburg im Seitenschiff lädt Kinder zum Hüpfen und Toben ein. Es ist Heidelberger Kinderkirchentag, und viele Kinder wuseln durch die Gegend. Bei der Spielstraße laden Spiele wir Twister, Tauziehen und Jongliermaterial zum Spielen ein.

Doch dann ebbt der Lärm ab und Musik der Band Schattenspiel ertönt. Große und Kleine strömen vorne in der Kirche zusammen. 70 Kinder und fast genauso viele Erwachsene sammeln sich zum gemeinsamen Beginn. Lieder und Anspiele stimmen auf das Thema „Angenommen…“ ein. Es dauern nicht lange, dann bilden sich acht kleine Gesprächsgruppen, in denen sich die Kinder über ihre Erfahrungen mit ausgeschlossen sein und angenommen werden austauschen können. Spielerisch setzen sie sich mit dem Thema auseinander und überlegen gemeinsam, wie sie die Geschichten aus den Anspielen fortsetzen könnten.

Nach einer halben Stunde laden dann ganz verschiedene Workshops die Kinder zur kreativen und aktiven Beschäftigung ein: eine große Gruppe macht sich auf den Weg zum Kirchturm, um den Blick über die Altstadt zu genießen. Beim Akrobatikworkshop mit Zirkuspeter lernen die Kinder Grundtechniken und können sich ausprobieren. Außerdem gibt es einen Chemieworkshop, ein Töpferangebot, Herzkissen und Tischdeckchen gestalten und Musik machen.

Nach einer Stunde kommen die Kinder und Mitarbeitenden wieder zusammen. Auch viele Eltern kommen dazu und wir feiern einen Familiengottesdienst. Die Anspiele vom Anfang werden mit den Ideen der Kindern aus den Gesprächsgruppen weitergeführt. Und beim gemeinsamen Abendmahl können alle spüren: ich bin angenommen.
Nach so viel Spielen, Gesprächen, Angeboten und Gottesdienst feiern sind wir alle hungrig. Wie gut, dass sich nun die langen Tafeln mit Essen füllen. Beim gemeinsamen Essen und Gesprächen findet der Kinderkirchentag einen schönen Abschluss. Fröhlich und zufrieden ist es nun nicht die Hüpfburg, sondern das bunte Treiben der Gemeinschaft, das den Krach in der Kirche erzeugt.

Tobias Bade

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